Exiles

IKEA

Heute war bei uns schulfrei. Eigentlich wollten wir den Tag nutzen, um mal wieder in Ruhe bei IKEA vorbeizuschauen (2 Klobürsten, die Geburtstagsüberraschungen für die Kinder aus dem Family-Shop, einen Happen essen und Cola trinken, bis wir das Geld fürs Essen und die Fahrt nach Frankfurt wieder raus haben). Dann haben wir es uns doch anders überlegt und sind in die Oberstadt zum Bummeln gefahren, auch schön. Die ruhigen Minuten zwischen Tiefgarage und Kopfsteinpflaster habe ich genutzt, um endlich einmal über die Frage nachzudenken, mit der Tobias Faix ein ganzes Buch füllt: Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Hej Tobi, ich habe es immer noch nicht gelsen, aber das kommt noch, ganz bestimmt. Weil ich also noch nicht weiß, was Tobi dazu sagt, habe ich einmal selber nach einer Antwort gesucht. Hier ist sie: Nein, würde er nicht. Denn:

1. Jesus ist Schreiner
2. Nach Genesis 3, 15 besteht seine Aufgabe nicht darin, sich am Ende einer Schlange anzustellen - er soll ihr den Kopf zertreten.
3. Hier auf der Erde hat Jesus kein Zuhause – was soll er bitte schön mit einem Billy-Regal? Und ich hoffe einmal nicht, dass wir im Himmel auf Möbel aus Schweden sitzen.

[echt]

So, das Thema für den nächsten Sudhausgottesdienst steht: [echt]. In den letzten Tagen habe ich ein paar Mal darüber nachgedacht, was dran ist. Leider kamen mir nur einen Haufen Themen vor die Flinte, die nicht dran sind. Heute beim Mittagessen ist dann der Groschen gefallen, nachdem der freundliche Doktor neben mir meinte: “Es ist doch Karneval, mach doch ‘was dazu”.
Dazu muss man sagen, dass Karneval in Marburg ungefähr die gleiche Bedeutung hat wie Sommerschlussverkauf vom Reformhaus in Essen-Schonnebeck. Ein paar gehen hin, die meisten interessiert es nicht die Vollmond-Bohne.

Ich gebe zu, dass mich der Vorschlag von Frank erst mal nicht vom Stuhl gehauen hat. Irgendwo tief in mir schrie sogar ein Mitglied meines inneren Teams auf und kreischte hysterisch: „Vergiss es, da mach ich nicht mit. Das ist doch langweilig.“ Es könnte aber auch sein, dass er das Essen gemeint hat, wobei ich das gar nicht so schlecht fand. Egal. So genau kann ich das gerade nicht reflektieren, will ich auch nicht. Jedenfalls ist das jetzt das Thema. Denn je länger ich darüber anchdenke, umso spannender finde ich es. Echt.

Was genau passieren wird, weiß ich nicht, aber der Gedanke ist mir dabei jetzt wichtig: Beim Karneval verkleiden sich viele, um endlich einmal sie selbst sein können. Du setzt dir eine Maske auf, schlüpfst in die Rolle eines anderen, um endlich einmal das zu tun, was du schon immer tun wolltest. Wie krass ist das denn: Du musst dich verkleiden, um echt zu sein?

Was läuft da so dermaßen schief, dass viele den Eindruck haben, ihre eigendliche Identität nur mit Hilfe einer Tarnung ausleben zu können? Ich bin mir sicher, dass Gott da einen besseren Plan für uns hat, der so genial ist, dass wir uns das nicht antun müssen.

Hej, falls jemand von euch da draußen ein paar gute Ideen zu dem Thema hat: her damit. Entweder hier als Kommentar oder per Mail: piechottka@gmail.com.

Spannend

Spannend, während ich mit meiner einen Tochter (9) über die Trinität Gottes (die sie verstanden hat (!!!)), über die Allgegenwart Gottes und über den Zusammenhang von Raum und Zeit diskutiere, hottet die andere (6) zu “Spiesser” von Fanta4 ab. Irgendwie entwickeln sich manche Kinder sehr unterschiedlich.

Fragen und Sorgen - meine Silvesterpredigt 2009

Ich habe gerade meine Silvesterpredigt fertig geschrieben. Irgendwie fasst sie viel von dem zusammen, was mich persönlich gerade beschäftigt. Falls das hier jemand liest, der vorhat morgen (am 31.12. ab 18.00 Uhr) im TGZ zu sein, an den habe ich eine Bitte: Schrei nicht dazwischen und rufe: “Die kenn’ ich schon. Die hab ich im Internet gelesen.” Hör’ einfach auf, hier weiterzulesen und hör’ morgen in Ruhe zu.

Den ein oder anderen Gedanken habe ich von Max Lucado übernommen, der ein geniales Buch über den Römerbrief geschrieben hat (Weil Gott dich trägt). Wer noch nicht weiß, was er im Januar lesen soll, das Buch kann ich wirklich empfehlen.
Wer noch ein paar Verbesserungsvorschläge hat - her damit.

Also, los geht es.

Kurz bevor das neue Jahr beginnt, sind sie wieder da. Die Fragen. Wie wird es werden? Was wird sein? Wird das Jahr 2010 ein gutes oder ein schlechtes Jahr?
Die Regierung hat uns versprochen, dass wir alle etwas mehr Geld auf dem Konto haben werden, aber die Frage bleibt, ob sie es auch wirklich finanzieren können, ohne dass wir hintenherum wieder selber dazu zahlen müssen. Die Talsohle der Wirtschaftskrise scheint erreicht, aber die Frage bleibt, ob wirklich jeder Betrieb den Aufstieg schafft oder ob nicht doch noch ein paar auf der Strecke bleiben.

Schnell tauchen auf viel intimere Fragen auf: Werde ich auch nach der Probezeit in der Firma sein? Wie wird es meinen Kindern Ende nächsten Jahres gehen? Klappt der Sprung aufs Gymnasium? Wie wird es in meiner Ehe weitergehen? Und wie wird meine Beziehung zu Jesus sein? Werde ich seine Hand wieder fester greifen oder endgültig loslassen? Und wird er noch an mir festhalten?

Paulus hat vor 2000 Jahren auch ein paar Fragen gestellt - und beantwortet. Allerdings saß er damals nicht in einem Silvestergottesdienst, sondern er hatte gerade die ersten Kapitel in seinem Brief an die Römer fertig geschrieben. Und man spürt beim Lesen, wie sehr er hier noch einmal über die Gnade und die Liebe Gottes gestaunt hat. Nun stellt er fünf Fragen. die er wie ein Silvesterfeuerwerk abschießt. Nicht als Testfragen, ob wir ihm bisher auch wirklich zugehört haben, sondern um uns noch mehr ins Staunen zu versetzen. Seine Fragen sind nicht neu. Es sind die Fragen, die wir uns auch immer wieder stellen. Nur auf dem Hintergrund des Römerbriefes erscheinen sie mit einem Mal in einem ganz anderen Licht. Erstaunlich einfach.

Text: Römer 8,31-39
31 Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben40? Gott ist für uns; wer kann uns da noch etwas anhaben41?32 Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden?42 33 Wer wird es noch wagen, Anklage gegen die zu erheben, die Gott erwählt hat? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht.43 34 Ist da noch jemand, der sie verurteilen könnte? Jesus Christus ist doch ´für sie` gestorben44, mehr noch: Er ist auferweckt worden, und er ´sitzt` an Gottes rechter Seite und tritt für uns ein. 35 Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen?45 Not? Angst? Verfolgung? Hunger? Entbehrungen46? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`? 36 ´Mit all dem müssen wir rechnen,` denn es heißt in der Schrift:»Deinetwegen sind wir ständig vom Tod bedroht47; man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.«48 37 Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat. 38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte49, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

1. Die Frage nach dem Schutz
Die erste Frage ist die Frage danach, wer auf uns aufpasst im kommenden Jahr. Wichtig ist, dass wir Paulus hier wirklich zuhören. Er fragt nicht nur: Wer kann uns noch etwas anhaben? Da gibt es genug, die hier die Hand heben und fett grinsend sagen: „Ich kann dir etwas anhaben. Ich kann dein Leben zerstören. Ich, die Krankheit. Ich deine Sucht, die dich gefangen hält, auch wenn es sonst niemand mitbekommt. Warte nur ab, bald werden sie es alle erfahren. Ich, die Diagnose kann dir auch etwas anhaben. Oh es gibt genug, die uns etwas anhaben können. Würde Paulus nur nach unseren Feinden fragen, dann würden viele „Hier“ schreien. Aber bevor er nach den Feinden fragt, schreibt er vier Wörter auf, die alles verändern.

Gott ist für uns.

In seinem genialen Buch: Weil Gott dich trägt fordert Max Lucado seine Leser dazu auf, diese vier Wörter viermal hintereinander zu lesen und jedes Mal die Betonung auf ein anderes Wort zu legen.
Gott ist für uns.
Gott ist für uns.
Gott ist für uns.
Gott ist für uns.

Gott
ist für uns.
Es ist der Schöpfer des Universums. Der Heilige, der, vor dem Engel auf die Knie fallen und berufene Propheten davon ausgehen, im nächsten Moment pulverisiert zu werden. Es ist der Gott, der Naturgesetze erlässt und die Erde anhalten kann. Dieser Gott ist für dich.

Gott ist
für uns.
Nicht vielleicht. nicht dann, wenn wir alles richtig gemacht haben. Nicht morgen, sondern heute. Seine Treue wächst nicht, wenn du im kommenden Jahr besser wirst, weil die bereits heute vollkommen ist.

Gott ist für
uns.
Max Lucado schreibt: „Schauen sie auf die Zuschauertribüne. Dort sitzt Gott und feuert sie an. An der Ziellinie klatscht er ihnen Beifall. Es ist Gott, der ihren Namen ruft. Zu müde, um weiterzulaufen? Er wird sie tragen. Zu entmutigt zum Kampf? Er richtet sie auf! Gott ist für Sie.“

Gott ist für uns.
Liebe nimmt Gott persönlich. Für ihn sind wir keine unbekannten Nummern, sondern sein Volk. Das Volk, das er in seine Hände gezeichnet hat, damit er uns immer vor Augen hat. Der Gott, der dich beim Namen kennt, der genau weiß, wie viele Haare du auf dem Kopf hast. Der für dich gestorben ist und es vermutlich immer wieder tun würde, wenn es nötig wäre.

Dieser Gott ist für uns. Das katapultiert unsere Feinde nicht ins Jenseits, aber sie verlieren viel von ihrem Schrecken, weil der Gott, der hinter uns steht, immer noch größer ist als alles, was sich uns im kommenden Jahr in den Weg stellen kann.
Selbst wenn die Hölle 2010 einen Frontalangriff auf dein Leben planen sollte, bist du immer noch sicher, weil Gott für dich ist.

Die nächste Frage, ist die Frage nach der Versorgung.

2. Die Frage nach der Versorgung.
s. Vers 32

Es gibt eine Sache, die können viele Menschen richtig gut. Okay, es gibt ein paar, die sind auf diesem Gebiet echte Stümper, aber es gibt auch sehr viele Profis. Ich bin einer von ihnen und ich bin mir sicher, ich bin in diesem Raum nicht der Einzige. Wir können es richtig gut: Uns Sorgen machen.
Wir machen uns Sorgen, ob das Geld reicht und wenn ja, ob der Euro noch sicher ist. Wir sorgen uns um unsere Gesundheit und wenn die Untersuchungsergebnisse gut sind, dann sorgen wir uns darum, ob wir dem Arzt wirklich trauen können.
Wir sorgen uns darum, was die Nachbarn reden, wenn wir in Badehose durch den Garten laufen oder was die Katze denkt, wenn wir aus der Dusche steigen. Wir machen uns darüber Sorgen, ob fettarmer Joghurt nicht doch krebserregend ist und ob unser Haus wirklich gegen Angriffe aus dem Weltall versichert ist.
Paulus ist gemein. Statt uns in unserem Sorgen zu unterstützen und mit uns zu jammern, bremst er uns hier aus.


„Wird er uns zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden?“

Es ist so, als will er uns hier sagen: „Jetzt mal ehrlich. Glaubst du wirklich, dass Gott seinen Sohn an ein Holz nageln lässt, das er ihn leiden uns sterben lässt, um so dein Leben zu retten, der für dich kämpft, um dein Leben zu retten, um dich dann einfach mittendrin aufzugeben? Schau dir einmal genau an, was für einen Preis Gott für dein Leben bezahlt hat. Schau dir genau an, was er alles für dich getan hat. Kapier doch endlich, dass er bereit war, für dich seinen Thron gegen ein Grab einzutauschen. Du kannst dir sicher sein, dass du es ihm wirklich wert bist, dass er auch 2010 auf dich aufpassen und dich versorgen wird.“
Dann kommen zwei Fragen, die zusammengehören. Es ist sind die Fragen zu unserer Schuld und Gnade.

3. Die Frage zu Schuld und 4. zu Gnade
s. Verse 33 und 34

Steven Cole war es, der als erster die Geschichte von dem Jungen erzählt hat, der mit seiner Steinschleuder das Schießen geübt hat. Egal, wie er es auch anstellte, er traf nie richtig.
Aber einmal war er für ein paar Tage zusammen mit seiner Schwester bei seiner Oma und übte im Garten wieder das Schießen. Plötzlich tauchte die Lieblingsente von Oma auf und weil er ein Junge war, juckte es ihn in den Fingern. Er zielte auf das Tier und schoss. Zum ersten Mal in seiner Karriere als Schleuderscharfschütze traf er genau ins Schwarze. Die Ente fiel um und war auf der Stelle tot. In seiner Panik versteckte er das Tier hinter einem Holzstapel. Er hoffte, dass niemand mitbekommen hatte, was er getan hatte, aber als er als er wieder aufsah, schaute er in das hämisch grinsende Gesicht seiner Schwester. Sie hatte alles beobachtet.
Nach dem Mittagessen wurde sie von der Oma gebeten, beim Abwaschen zu helfen, aber sie sagte: „Nein, Johannes hat mir gesagt, dass er das machen will“ Dann flüsterte sie ihm ins Ohr: „Denk an die Ente.“ Also spülte Johannes das Geschirr. Und auch das, was nach dem Abendessen anfiel und das am nächsten Tag und das am darauf folgenden Tag. Er stand die nächsten Tage sehr oft am Waschbecken, während seine Schwester im Garten spielte. Und immer wieder flüsterte sie: „Denk an die Ente.“
Irgendwann aber hatte er das Spülen so satt, dass er bereit war, lieber für die Ente bestraft zu werden, als noch einen weiteren Teller abzuspülen. und so beichtete er seiner Oma alles. Er gestand ihr, dass er die Ente getötet hatte. Am Ende sah sie ihn liebevoll an und sagte: „ich weiß Johannes. ich stand am Küchenfenster und habe alles gesehen – und ich habe dir längst vergeben. Ich habe mich nur gefragt, wie lange du dich noch von Sabrina zum Sklaven machen lässt.“
Er war schon längst frei von seiner Schuld, aber er sah das nicht, weil er immer noch mehr auf seine Anklägerin gehört hat, als auf seien Oma. Auch wir werden immer wieder angeklagt. Ma legt uns Habgier, schlechte Laune, Gefühle, die wir nicht kontrollieren und was weiß ich zur Last – und jeder Anklagepunkt stimmt. Der Teufel merkt jeden unserer Fehler und freut sich darüber – und manchmal ist er es, der uns an unsere toten Enten erinnert, manchmal brauchen wir ihn nicht dafür, weil wir uns selber schon gut genug quälen. Und vielleicht hängt dir deine Sabrina gerade im Nacken und flüstert dir zu: Denk an die Ente. Vergiss deine Fehler nicht. Vergiss 2010 nicht, was du alles 2009 und davor verbockt hast. Vergiss nicht und sei bereit, auch im kommenden Jahr dafür zu leiden.“ Und wir hören ihm zu und wir lassen uns von ihm zum Sklaven machen. Wir gehorchen ihm, wenn er uns befiehlt, dass wir uns wertlos und ungeliebt fühlen sollen. Wir gehen auf seinen Vorschlag ein, durch Leistung Gott und uns selber zu beweisen, dass wir besser sein können, nur damit er dann über uns lachen kann, wenn wir es wieder nicht geschafft haben.
Aber der Richter des Lebens sieht uns mit ganz anderen Augen. Gott sagt: Der Sünde Sold ist der Tod, aber in deinem Fall ist der Tod bereits geschehen. Denn für dich starb Jesus. Darum bist du frei von deiner Schuld und dir ist vergeben. Vergiss die Enten, an die du gerade denken musst.
Weil dich der Richter freigesprochen hat, kannst du befreit in das neue Jahr gehen.

5. Die Frage nach der Stabilität
s. Vers 35

Wie stabil ist Gottes Liebe zu uns oder gibt es nicht doch etwas, was stark genug ist, um sie wieder kaputt zu machen? Ist sie wirklich stark genug, um auch dann zu mir durchzudringen, wenn ich es wieder einmal verbockt habe? Liebet Gott mich auch dann, wenn ich ihm wieder und wieder den Rücken zuwende? Hält seine Treue, wenn ich meine Zunge und meine Gefühle nicht mehr kontrollieren kann? Bin ich diese Woche nicht doch zu weit gegangen? Habe ich nicht genug falsch gemacht, um endlich die Quittung zu kassieren, in dem ich im kommenden Jahr ohne Gott dastehen werde? Ist seien Liebe auch dann noch lebendig, wenn ich andere Dinge wichtiger nehme?

Diese Frage laut zu stellen, kann Angst machen, denn man muss gar nicht einmal ein großer Halunke sein, um genug Gründe zu liefern, dass Gott mit seiner Geduld endlich am Ende ist. Könnten wir Gott nicht verstehen, wenn er nicht endlich einmal mit dem Kopf schütteln würde, um sich dann von uns abzuwenden und zu sagen: „Es hat einfach keinen Sinn. ich habe alles versucht, aber sie wollen einfach nicht. Ich will mir meine Heiligkeit nicht länger von ihnen beschmutzen lassen lassen. Ich sehe es nicht ein, dass sie mich noch länger für ihre Ziele missbrauchen. Sie haben den Bogen einfach überspannt.“
Würden wir Gott nicht verstehen, wenn er so reden würde?

Und wenn wir es nicht selber sind, die unsere Beziehung zu Gott zerstören, sind dann nicht noch genug andere Dinge da, die einen Keil zwischen uns und ihm treiben können? Können andere Menschen unseren Kontakt nicht ganz leicht zu Gott zerstören? Reichen nicht bestimmte Umstände aus, um uns von Gott zu trennen? Ist Gottes Liebe wirklich stark genug, um die nächsten 365 Tage zu halten? Oder sollten wir nicht wirklich Angst vor dem haben, was auf uns zu kommt?

Wie stabil ist seine Liebe?
Vielleicht wollen wir die Antwort gar nicht wissen, weil wir Angst haben, dass sie genauso unsicher ist, wie wir es manchmal fühlen oder empfinden. Vielleicht fürchten wir uns vor einer klaren Antwort, so wie ein Student vor den Prüfungsergebnissen nach einer schweren Klausur.
Aber es bricht aus Paulus heraus. Er kann und er will die Antwort nicht zurückhalten. Er schreit es in die Silvesternacht. Er schreit es so laut er kann in jedes Krankenzimmer, in jede Folterzelle, in jeden Hochsicherheitstrakt und in jeden Raum hinein, in dem wir sitzen und uns unsere Sorgen machen. Er will, dass wir es verstehen. Das ist ihm wirklich wichtig.
Er schreibt:

Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte49, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

Du willst wissen, ob 2010 für dich sicher ist? Du willst wissen, wie sehr Gott dich liebt? Du willst sehen, wie weit Gott für dich gehen würde und wie stabil seine Liebe zu dir im kommenden Jahr sein wird?

Die Antwort darauf findest du nicht in irgendwelchen Büchern oder im Fernsehen. Nicht beim Bleigießen und auch nicht in guten Vorträgen von Trendforschern. Die Antwort darauf findest du auf der Müllkippe vor Jerusalem. Dort hing und starb für dich dein Schöpfer und Gott. Von Menschen verlacht, angespuckt und gedemütigt, blutend und leidend, um dich ein für alle mal für sich zu gewinnen.

Wenn du dieses Bild, das du dort siehst, verstanden hast, dann weißt du, dass es keinen Grund mehr gibt, sich im Blick auf 2010 Sorgen zu machen. Egal was kommt.

The bavarian declaration of independence

Gerade habe ich angefangen, das Buch von John Finney „Wie Gemeinde über sich hinauswächst“ zu lesen. Schon im Vorwort finden sich zwei Sätze, die es wirklich wert sind, zitiert zu werden: „So ist es jetzt schon in Deutschland, wo die Zahlen der Gottesdienstbesucher immer mehr abnehmen. Auch im katholischen Europa sieht es nicht besser aus. Sowohl Spanien, als auch Italien oder Bayern (Anmerkung. d. Verf.: ☺) berichten von alternden Gemeinden.“
Zumindest in den Köpfen der Engländer haben die Bayern es also geschafft, unabhängig zu werden.

Noch etwas anderes: Ich hoffe sehr, dass ich es in den nächsten Tagen schaffe, die Mails zu beantworten, die ich in den letzten Tagen von euch erhalten habe. An dieser Stelle Danke ich euch auf jeden Fall schon einmal sehr für alle eure Gedanken, eure Wünsche und euren Trost.

Reveal

Bereits vor einiger Zeit hatte ich schon mal etwas zur Reveal-Studie gepostet. Nun habe ich das Ding endlich einmal in Ruhe lesen können. Die Ergebnisse sind verrückt. Jedenfalls verrücken sie mein Bild von Gottesdienst und Gemeinde. Insgesamt wurden 11.000 Befragungen durchgeführt und am Ende standen die Jungs vor der Herausforderung mehr als 2,6 Millionen Daten auswerten zu müssen. An dieser Stelle werden die Erinnerungen an zwei Semester Statistik wach und ich werden den Eindruck nicht los: Das hört sich schon mal repräsentativ an. Ich skizziere einmal die Kernpunkte, die deutlich wurden:

1. Die Teilnahme an gemeindlichen Aktivitäten sagt kaum etwas über das geistliche Wachstum eines Menschen aus und bewirkt dieses auch nicht langfristig.

Hallo? Das war meine einfache Regel, mit der ich groß geworden bin: Je mehr du dich in der Gemeinde engagierst, umso näher bist du an Gott dran. Je regelmäßiger du in einen Gottesdienst gehst, umso mehr wirst du im Glauben wachsen.
Und nun schreiben die Macher der Studie: „Wir fanden heraus, dass ein höheres Maß an Gemeindeaktivität nicht automatisch zu einem höheren Maß an Liebe zu Gott oder zu anderen Menschen führt. Das bedeutet nicht, dass Menschen, die gemeindlich engagiert sind, Gott nicht lieben würden. Es bedeutet lediglich, dass sie kein höheres Maß an Liebe zu Gott aufweisen als diejenigen, die sich weniger in der Gemeinde engagieren. Ein höheres Maß an Gemeindeaktivität lass also keine Vorhersage darüber zu, ob jemand Gott auch mehr liebt.“
Wenn das stimmt, dann sollten wir uns zumindest einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, warum wir so viel Wert auf regelmäßige Veranstaltungen legen, zumal sie im Kontext einer postmodernen Kultur immer weniger in ein unverbindliches Lebensgefühl der Menschen passen, die wir erreichen wollen.

Das zweiter Ergebnis klingt schon wieder etwas vertrauter:

2. Geistliches Wachstum hängt davon ab, wie eng die Beziehung zu Christus ist.

Genau das ist es, was Hirsch und Frost in ihrem genialen Buch „Der wilde Messias“ betonen und auch fordern. Und auch wenn wir diesen Satz ganz schnell unterschreiben und sagen: Natürlich, darum geht es, so sollten wir uns ernsthaft überlegen, wie wir als Gemeinde genau das fördern. Es reicht nicht aus, darauf zu achten, dass auch in jedem dritten Lied Jesus vorkommt und in mindestens jeder zweiten Predigt vom Kreuz die Rede ist. Wir sind herausgefordert ein Gemeindeleben zu gestalten, in dem wir gemeinsam immer mehr Jesus verstehen und zwar nicht den Jesus, den wir so gerne hätten, sondern den Jesus, wie er uns in der Bibel vorgestellt wird.

3. Die Bedeutung der Gemeinde ist in den frühen Phasen des geistlichen Wachstums am größten. Danach ist die Rolle eher sekundär.

Also: Wenn du gerade erst anfängst, als Christ zu leben, dann wirst du von Gemeinde begeistert sein und hoffentlich schnell feststellen, wie wertvoll sie für dich ist. Nach und nach wird Gemeinde für dich dann aber unbedeutender – klar, denn es wird vermutlich immer weniger Menschen geben, die dir helfen können, geistlich zu wachsen.
Vielleicht liegt hier aber auch nur ein Denkfehler vor (ist jetzt eine bodenlose Unterstellung, ich weiß). Kann es sein, dass wir viel zu stark denken, „die Gemeinde“ müsste für mich da sein? Wenn ich Ehpeser 4,11.12 richtig verstehe, dann geht es doch um einen Prozess: Ich komme in eine Gemeinde, finde vielleicht hier zum Glauben, Menschen helfen mir, geistlich zu wachsen, die wichtigsten Dinge zu verstehen, den Glauben zu begreifen, zu erleben, wie der Heilige Geist an mir arbeitet usw.). An einer bestimmten Stelle bin ich aber dann gefragt, selber aktiv zu werden. Selber anderen zu helfen – und zwar jeder Christ – nicht nur eine Hand voll besonders Begabter, die dann predigen dürfen oder die eine Bibelstunde leiten.
Kann es sein, dass unsere Gemeinden voll sind mit reifen Christen, die sich einfach nur langweilen, weil sie keine Aufgabe haben, die wirklich zu ihnen passt? Und ich meine mit passen jetzt nicht, dass ihr Name auf einer Liste auftaucht, wenn es darum geht Stühle zu schleppen und Räume neu zu streichen. Mmmmh jetzt wird es heikel für mich und ich hoffe, ihr versteht mich richtig. Kann es sein, dass wir zu wenig Lehrer einsetzen, zu wenig Evangelisten einfach einmal losschicken und zu wenig Hirten den Stab in die Hand drücken? Und statt ihnen zu sagen: „Koch Tee für deinen Hauskreis“, einmal den Auftrag geben: „Ich möchte, dass die Leute, für die du verantwortlich bist, in den nächsten sechs Monaten 20 Meter weiter gewachsen sind im Glauben. Du bekommst von mir die Unterstützung, die du brauchst, aber ich will, dass du die Verantwortung dafür übernimmst, dass es gelingt.“
Wie kann ein Gottesdienst aussehen, in dem viele (also nicht nur einer in Form einer Predigt) geistlich reife Menschen anderen Menschen im Glauben weiterhelfen? Wie können wir eine Gemeinschaft fördern, in der wir messbar wachsen? Ja, messbar.

4. Geistliche Übungen sind Bausteine für ein Leben,, in dem Christus die Mitte ist

Bei allem Neuen, das die Studie liefert, hier die Erkenntnis für alle, die Sicherheit brauchen. Ja, Bibellesen, Gebet, Stille und all die wunderbaren Dingen, sind nach wie vor das A und O (ihr wisst, wie ich es meine, mir ist auch klar, dass jemand anderes A und O ist).

5. Die aktivsten Evangelisten, Mitarbeiter und Spender einer Gemeinde befinden sich in den geistlich fortgeschrittensten Phasen.

Je mehr Menschen Jesus begreifen und je enger sie mit ihm leben, umso mehr werden sie über ihn reden, für ihn etwas tun und von ihm erzählen. Das ist überraschend, zumindest der Teil mit dem Evangelisieren, denn ich bin mit den Ergebnissen von Christian A. Schwarz groß geworden. Sein Institut hat noch verkündet, dass vor allem Menschen, die gerade Christen geworden sind, die besten Evangelisten darstellen, da sie die meisten Kontakte zu Nichtchristen haben und ein starkes brennendes Herz besitzen. Auch er hat das damals sehr eindrücklich mit Zahlen belegt. Vielleicht hatte Schwarz auch damals vollkommen recht und Reveal hat es heute. Vielleicht hat sich hier nur etwas verändert. Eine Veränderung, die wir sehen und auf die wir reagieren sollten.

6. 25% der Befragten gaben an, dass sie sich im Augenblick in einer Phase des geistlichen Stillstandes befinden und mit ihrer Gemeinde unzufrieden sind.

Interessanterweise waren das vor allem die Menschen, die bereits seit vielen Jahren Christen sind. Viele von ihnen sind in einer mittleren Phase ihres geistlichen Wachstums stecken geblieben. Sie haben viel verstanden und viel verinnerlicht. Sie arbeiten irgendwie und irgendwo mit, aber es passiert nichts mehr.
Hier sehe ich einen engen Zusammenhang zu Punkt 3. Und mir stellt sich die Frage, wie können wir diese Menschen neu herausfordern, sich tiefer auf Jesus einzulassen? Sie haben alles gehört, sie wissen so viel, sie kennen die Geschichten. Vielleicht legen wir den Hebel ganz einfach dadurch um, dass wir ihnen mehr Verantwortung für andere Menschen (und eben nicht nur für Aufgaben) übergeben.
Es ist alles noch recht ins Unreine gedacht und vieles nicht durchdacht, aber vielleicht hat ja jemand von euch Lust, hier in eine gute Diskussion einzusteigen (falls diesen Post jemand bis zum Ende gelesen hat).

Endlich da!

Wir schreiben das Jahr 1994. Zum ersten Mal höre ich davon, dass es bald eine neue Bibelübersetzung geben wird: die Neue Genfer Übersetzung. Ein fittes Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine wortgetreue Übersetzung in einem gut verständlichen Deutsch zu erstellen. Ich beschließe, nur die Printausgabe zu odern, da ich bezweifle, dass die Hörausgabe das zweite Kriterium im Blick auf das G in NGÜ wirklich erfüllen wird.
Eine Nachfrage beim ortsansässigen Buchhändler erzeugt nur Achselzucken. Arno weiß von nichts. Ich beschließe zu warten.
Die Sommer ziehen ins Land. Die HFA-NT erscheint, ein paar Jahre später auch als AT, wird revidiert und landet in meinem Regal. Microsoft revidiert Win 3.11, 95, 98, 98SE, ME, 2000, XP, Vista und landet schließlich bei Win 7. Während die Übersetzer der Lutherbibel bei nahezu jeder Revidierung ihren alten Fehlern treu bleiben, schaffen die Jungs von Bill Gates es, immer wieder neue einzuarbeiten. Ich bin genervt und kaufe mir einen Mac.
Irgendwann fällt mir der Römerbrief der NGÜ in die Hand. Ich bin begeistert und will mehr. Nicht viel passiert.
Dreyer wirft seine Volkbibel-NT auf den Markt, bekommt dafür mächtig viel Haue, aber auch viele Fans. Er zuckt mit den Schultern und macht sich ans AT. In einer etwas zähen Sitzung döse ich neben Roland Werner und beobachte, wie er an seiner eigenen Übersetzung strickt, die ein paar Monate als „Das Buch“ das Licht der Buchhandlungen erblicken wird.
Die Jungs aus Genf werfen in der Zwischenzeit wieder ein paar Textbrocken auf den Markt und hoffen vielleicht, dass nur wenige es merken, dass das NT immer noch nicht komplett ist. Ich falle darauf rein, kaufe mir das „NT“, bei dem man das Gefühl nicht los wird, dass Marcion von den Toten auferstanden ist und nun als Übersetzer jobbt. Jedenfalls fehlt die Hälfte.
2008, Dienstag, 8.00 Uhr : Ich hole mein griechisches NT hervor und beschließe, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. 8.03 Uhr. Johannes 1,1.2 stehen. Der Text erinnert stark an eine Mischung aus Luther 84 und HFA. Ich koche Kaffee, begrabe mein Projekt und hoffe weiter.
Michael Jackson beschließt, noch einmal sein Leben zu revidieren, verlässt aber vorzeitig die Bühne.
Plötzlich geht alles ganz schnell: Eva Jung postet bei Facebook, dass sie gerade den Umschlag für ein NT erstellt. Ich werde nervös und meine Hoffnung bestätigt sich: Sie arbeitet an der NGÜ. Go sister!
Amazon zeigt mich wegen Stalkings an, aber ich bleibe hart. Endlich wird meine Bestellung akzeptiert. Noch vier Wochen. 3,2,1 …. meins - fast. Irgendein Witzbold spielt mit meinen Nerven und teilt mir mit, dass sie den voraussichtlichen Liefertermin nicht einhalten können. Ich überlege, mich krank zu melden. Ein paar Stunden später bekomme ich eine Versandbestätigung. Ich kann darüber gar nicht lachen.
Es ist Freitag. DHL muss gleich an meinem Büro vorbeikommen, aber ich muss los - zum Schwimmen mit Noemi. Schwimmen können wird eindeutig überbewertet. In der Zwischenzeit landet die wertvolle Fracht in meinem Dienstbriefkasten und friert sich übers Wochenende das Lesezeichen ab.

Sonntag. Tag der Auferstehung. Das Wetter macht auf Endzeit, aber in meinem Herzen scheint die Sonne. Auf dem Weg zum Gottesdienst öffne ich die weiße Schatztruhe neben dem Haupteingang zum TGZ. Endlich. Nach 15 Jahren halten wir uns in den Armen. Wir sind vereint. Das Warte hat ein Ende.

Martin, kleine Monster und mein Warten auf morgen

Während ich still für mich allein den Reformationstag feiere, tobt bei uns im Dorf gerade Halloween. Na ja, toben ist vielleicht der falsche Begriff. Im Abstand von ca. 5 bis 10 Minuten klingelt es bei uns an der Tür und irgendwelche fast grausig verkleidete Kids stehen auf unserer Treppe, nehmen ihren ganzen Mut zusammen, stammeln: „Süßes oder Saures“ und bedanken sich schließlich für die Bonbons, die sie bekommen, wünschen uns noch einen schönen Abend und ziehen glücklich weiter. Echte Monster und Gespenster eben.
Egal, ich freu’ mich jedenfalls riesig auf morgen. Um 10.00 Uhr werden wir einen Gottesdienst feiern, zu dem wir vor allem Studenten der Uni Marburg eingeladen haben. 5000 Flyer wechselten in der letzten Woche den Besitzer, die großen Studentenwohnheime wurden von unseren Leuten heimgesucht, um gerade die einzuladen, die neu in Marburg sind und ein paar Zeitungen haben einen Bericht über diesen Gottesdienst gebracht. Ich bin so gespannt, wie viele Studenten nun wirklich kommen. Es lohnt sich auf jeden Fall: Vor dem Gottesdienst gibt es ein paar Probierstände (falls das mit dem Frühstück nicht geklappt hat, dann gibt es einen wirklich guten Gottesdienst und anschließend bekommt jeder Student eine tolle Tasse (nie wieder Kaffee aus der gespülten Konservendose), ein wertvolles Couponheft und eine Einladung zum Mittagessen in der Cafeteria.

Am Nachmittag sind wir dann wieder im Sudhaus am Start. Auch diesmal machen wir es etwas anders als sonst. Alles wird sich darum drehen, dass die Leute an den Tischen zusammen sitzen und sich Fragen überlegen, die sie sich stellen, wenn sie über Gott, Glaube und Kirche nachdenken. Matze, Anna, vielleicht noch ein paar andere und ich werden dann versuchen, diese Fragen zu beantworten, Rückfragen zu stellen und irgendwie weiter zu kommen. Drumherum gibt es viel Musik, unsere Sudhaussagen als Einstieg und eine chillige Atmosphäre. Hört sich irgendwie cool an oder? Ich bin gespannt, wie ich in 26 Stunden darüber denke.

18:22 Uhr. Seid fast 10 Minuten hat hier niemand mehr geklingelt. Klar, es ist Abendbrotzeit, dann geht es ab in die Wanne und der Sandmann steht auch schon vor der Tür.

Jugendtreffen 2009

Am letzten Wochenende fand hier bei uns das jährliche Jugendtreffen statt. Rund 1000 Teens und Jugendliche waren da. Ein Videoteam hat einmal versucht, die Stimmung mit der Kamera aufzufangen. Hier das Ergebnis:

Kommen oder gehen?

Wieder ein so Bild, das mehr sagt, als 1000 Worte.

comeonout.jpg

Quelle

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