Gebet und geistliche Reife
Ich lese gerade von Peter Scazzero „Glaubensriesen oder Seelenzwerge.“ Ich gebe zu, dass mich das Buch bisher nicht aus der Hängematte haut, aber ein paar Gedanken von ihm sind wirklich nachdenkenswert. So zeigt er zum Beispiel die Entwicklung einer gesunden Gebetshaltung auf, um deutlich zu machen, was es heißt, geistlich zu wachsen:
1. Auf Gott einreden – hier plappere ich nur nach, was mir andere beigebracht haben, wie ich beten soll.
2. Mit Gott reden – nun beginne ich, meine eigenen Gedanken und Fragen an Gott zu formulieren.
3. Auf Gott hören – meine Beziehung zu Gott wird zu einer beiderseitigen.
4. In der Gegenwart Gottes verweilen – statt zu reden und Gott mit meinen anliegen zu bombardieren, genieße ich es einfach, seine
Gegenwart wahrzunehmen. Allein diese Gegenwart ist mir genug und durch seine Liebe, die ich hier wieder neu wahrnehme, klären sich viele Dinge, die mich belasten von ganz allein.
Stefan ich habe was geschrieben zum Thema… in gewissem Gegensatz zu Scazzero!